|
Am Himmel
leuchtet ein heller Schein, ein Meteor nimmt
Kurs auf die Erde, er rast mit sehr hoher
Geschwindigkeit (meist etwa 25 Kilometer pro
Sekunde) auf die Erde zu und schlägt mit lautem
Donnern ein. Nach dem Aufschlag nennt man einen
Meteor "Meteorit".
Ein Meteorit
ist deutlich an seiner schwarzen Schmelzkruste
zu erkennen, durch den Eintritt in die
Atmosphäre hat er erheblich an Masse eingebüsst,
denn die Oberfläche schmilzt und verdampft durch
sehr große Reibungshitze. Die Hülle, die dadurch
den Meteoriten umgibt, zeigt sich als hell
leuchtender Ball am Himmel. Durch den Fall des
Brockens wird diese Hülle abgestreift und
erscheint als Schweif. (Ein Körnchen von 0,1
Gramm besitzt einiges an Leuchtkraft, 1 Gramm
schwere Körnchen haben eine Leuchtkraft, die mit
der Venus zu vergleichen ist).
Große Meteoriten:
Eisenmeteorit: Sikhote-Alin - Fall: 1947 - 50
bis 100 t
Steineisen: Estherville - Fall: 1879 - 317,5kg
Steinmeteorit: Jilin/China - Fall: 1976 - 4000
kg
|

Der
Mbozi Meteorit. Mit 12 Tonnen Gewicht
gehört er zu den schwersten Meteoriten
der Erde. Er wurde 1930 am südwestlichen
Hang des Marguni Hügels in Tansania
entdeckt. |
|
Der
Hoba Meteorit ist der derzeit größte
Meteorit der auf der Erde gefunden
wurde.(61 000 Kg!) In Grootfontein,
Namibia aufgefunden befindet er sich
noch heute als Naturdenkmal an der
selben Stelle in der Kalahariwüste.
|
|
|
Auch in
früherer Geschichte hat man solche
Erscheinungen gesehen, bei
Ausgrabungsarbeiten einer indianischen
Siedlung hat man einen Steinmeteoriten (Winnona)
in einer Truhe entdeckt, verziert mit
Tüchern und Federn, die bei Begräbnissen
benutzt wurden. Früher galt ein Meteorit
als etwas heiliges und wurde verehrt.
Später setzte sich die Meinung durch,
dass es sich um außerirdisches Gestein
handelt.
Doch
woher kommen die Meteoriten?
Alle bekannten Meteoriten stammen aus
unserem Sonnensystem, durch
Zusammenstösse verschiedener
Kleinstplaneten und Festkörper im
Asteroidengürtel zwischen den Bahnen von
Mars und Jupiter werden Teile
zertrümmert oder von ihrer Bahn
abgelenkt, solche Teile können, manchmal
erst nach Millionen oder gar Milliarden
von Jahren, die Umlaufbahn der Erde
kreuzen und treffen mit ihr zusammen! Im
Asteroidengütel befindet sich der
Großteil der Astroiden und Klein- bzw.
Kleinstplaneten auf dem Weg um die
Sonne.
Durch Falldokumentationen konnte man
Leuchtspuren durch fotografische
Aufnahmen auswerten und ihren Flug durch
das All nachvollziehen. Beim Flug durch
die Atmosphäre hat man die elliptische
Umlaufbahn einiger Meteoriten
berechnet.
Es existieren wahrscheinlich mindestens
2000 Asteroiden mit einem Durchmesser
von bis zu 1 km, die die Bahn der Erde
kreuzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass
solch ein riesiger Brocken auf die Erde
fällt besteht etwa alle 300.000 Jahre.
Solch ein Einschlag hätte katastrophale
und verheerende Folgen. Vor 65 Millionen
Jahren war wahrscheinlich der Einschlag
eines Meteoriten für das Aussterben der
Dinosaurier verantwortlich.
|
|
Klassifizierung |
|
|
|
Evolution |
|
|
|
Tipps |
|
|
|
[zurück] |
|