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Fantastische Neufunde:
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NWA 6043,
Sehr seltener CR2 |
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Fund eines neuen überaus
seltenen kohligen Chondriten. NWA 6043, Renazzo Gruppe, CR2! |
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Foto des Monats
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Foto des Monats März.
Vollscheibe von NWA 5697 mit sehr großer Chondre mit einem
Durchmesser von 1.2 cm! |
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NEU!
GAO
GUENIE SALE PAGE |
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Neue Verkaufsseite
ausschließlich für Gao Guenie Meteorite. Auf
dieser Seite finden Sie ausschließlich Gao Individuals in
guter Qualität, die meisten Exemplare weisen eine
orientierte Form auf. |
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Wieder im Sortiment! |
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Sammelboxen und Trockenmittel in
verschiedenen Packungseinheiten. |
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Treysa "Das detonierende Meteor" |
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Die Hauptmasse von
"Treysa",
augestellt im Mineralogischen Museum in
Marburg (Hessen) |
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Meteoriten - Klassifizierung
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Man
unterscheidet undifferenzierte und
differenzierte Meteorite.
Undifferenzierten Meteorite enthalten
die älteste und erste Materie, die in
unserem Sonnensystem entstanden ist.
Mann nennt diese Meteorite auch
Chondrite.
Differenzierte Meteorite stammen von
Asteroiden, die genau wie die Erde in
einen Kern und Mantel differenzierten.
Daher gehören die Eisen- und
Stein-Eisenmeteorite sowie einige
Steinmeteorite (Achondrite) zu den
differenzierten Meteoriten. Die
Achondrite stammen aus dem Mantel, die
Eisen-Meteorite aus dem Kern, Die
Stein-Eisen-Meteorite stammen aus dem
Übergangsbereiche zwischen Kern und
Mantel der Asteroiden.
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Stein
Meteorite (Chondrite) |
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Diese
Meteorite bestehen vorwiegend aus
verschiedenen Silikaten, den Mineralien
Olivin, Pyroxen und Plagioklas und
feinverteiltem Nickeleisen.
Stein-Meteorite machen 92,8% aller
beobachteten Fälle aus, aber nur 16% der
Gesamtmasse aller bekannten Meteoriten,
sie sind generell kleiner als Eisen-
oder Steineisenmeteorite und verwittern
erheblich schneller.
85% aller Meteorite gehören in die
Klasse der Chondrite, ihre feinkörnige
Gesteinsmasse beherbergt kleine
Schmelzkügelchen, die Chondren (griech."Korn").
Diese winzig kleinen Kügelchen, die nur
in undifferenzierten Meteoriten
vorkommen, bestehen überwiegend aus den
Mineralien Olivin und Pyroxen. Die
feinkörnige und dunkle Matrix, die die
Chondren einbettet, besteht aus solarem
Staub und feinsten Bruchstücken von
Chondren. Man findet sogar präsolare
Körner (beispielsweise Diamanten),
kleinste Materieteilchen, die schon vor
der Entstehung unseres Sonnensystems als
feste Materie im interstellaren Raum
vorhanden waren. Chondrite sind die
ursprünglichste Materie, die bekannt
ist. Gleichzeitig mit der Sonne und
unserem Sonnensystem entstanden diese
Meteorite, sie blieben 4,5 Milliarden
Jahre unverändert. Chondrite
repräsentieren das Baumaterial, aus dem
sich das Sonnensystem, die Planeten, die
Erde und nicht zuletzt wir Lebewesen
entwickelt haben.
Man unterscheidet folgende Gruppen:
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::: a)
kohlige
C-Chondrite
::: b)
gewöhnliche
Chondrite
::: c)
Enstatit Chondrite
::: d)
Rumuruti Chondrite
::: e)
Achondrite
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Steineisen-Meteorite |
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Steineisen-Meteorite stellen eine
Mischung aus Nickeleisen und Gestein
dar, da sie aus dem Übergangsbereich
zwischen dem Eisen-Kern und dem
Silikat-Mantel von Asteroiden stammen.
Die Herkunft dieser Meteorite ist der
Astroidengürtel
zwischen Mars und Jupiter.
Stein-Eisen-Meteorite zählen wegen ihrer
Kristallbildung (Olivinkristalle /
Pyroxenkristalle) zu den schönsten
Meteoriten überhaupt.
Man unterscheidet:
a) Pallasite
Sie bestehen aus 3
Nickeleisenlegierungen, dem nickelarmen
Kamazit (ca. 7 % Ni), dem nickelreichen
Taenit (ca. 25% Ni), dem Plessit
(Gemisch aus Taenit und Kamazit) und
eingelagertem Peridot (Inselsilikat).
Diese Meteorite zeigen ein wünderschönes
Netzwerk aus Nickeleisen und
Olivinkristallen. Man findet auch
Pyroxen-Pallasite, die neben
Olivinkristallen auch Pyroxenkristalle
zeigen.
Pallasite wurden bisher in Argentinien,
Kentucky, Kansas und New Mexico/USA,
Sibirien/Russland sowie New South
Wales/Australien gefunden.
b) Mesosiderite
Sie bestehen aus Nickeleisen und
brekziierten Silikaten. Die Silikate
setzen sich aus Pyroxen, Plagioklas und
Olivin zusammen, es gibt aber auch
Zusammensetzungen aus Eukriten,
Diogeniten und anderen basaltischen
Gesteinen. Mesosiderite sind eine
Mischung aus verschiedenen Gesteinen mit
eingebundenen Massen aus Nickeleisen.
Die vorhandenen Brekzien lassen darauf
schließen, dass Mesosiderite durch
Zusammenstöße großer Asteroiden
entstanden sind, da Brekzien Hinweise
auf ein Impaktereignis geben.
c) Londranite
Auch Londranite setzen sich aus
Nickeleisen und Silikaten zusammen, ihr
Silikatanteil besteht überwiegend aus
Olivin und Pyroxen und ist chemisch mit
Enstatit-Chondriten und H-Chondriten
verwandt.
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